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Tech Talk P-Tex®:
Die Kennzahl für mehr Speed

Der Freetouring-Hersteller Movement verwendet für seine Ski ausschließlich Beläge mit einem P-Tex®-Wert von mindestens 3000. Damit setzen die Schweizer höhere Maßstäbe an die Gleitfähigkeit als viele Konkurrenten. Doch was genau hat es mit P-Tex® auf sich? Das klären wir in unserer neuen Rubrik “Tech Talk”.

In den 1950er-Jahren erfand der Österreicher Walter Kofler den Skibelag aus Polyethylen (PE). Mit diesen PE-Belägen ließen damalige Skistars wie Toni Sailer die Konkurrenz hinter sich. 1964 führte die Schweizer Firma Montana einen PE-Belag unter dem Namen P-Tex® ein. Der Begriff steht bis heute für gesinterte Kunststoffbeläge.

Sintern ist ein Herstellungsprozess, bei dem die Kunststoff-Moleküle quasi zusammengebacken werden. Gesintertes hochmolekulares PE kann sehr viel Skiwachs aufnehmen, was die Gleitfähigkeit erhöht. Gleichzeitig sind solche Beläge widerstandsfähig gegen Abrieb und Beschädigungen.

Dichte läuft: Movement verwendet für seine Skibeläge ausschließlich P-Tex® 3000 und höher.

Die Lizenz zum Gleiten

P-Tex®-Beläge sind heute meist mit einer Zahl gekennzeichnet. Grundsätzlich kann man sagen: Je höher der Wert, desto besser. So hat P-Tex® 3000 eine höhere Dichte als etwa P-Tex® 2000. Spezielle Zusatzstoffe (Additive) verbessern die Gleiteigenschaften zusätzlich.

Movement verwendet für die meisten seiner Skitouring- und Freeride-Ski die sogenannte Speed Base – einen Belag aus P-Tex® 4500. Alternativ kommt die All Terrain Base aus P-Tex® 3000 zum Einsatz. Damit haben alle Movement-Ski eines gemeinsam: die Lizenz zum Gleiten.

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