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Noch leichter und sicherer –
der Arva Reactor

Ein bewährtes System noch besser machen – diesen Ansatz verfolgt Arva bei seinen Lawinen-Airbags. Im Gegensatz zu anderen Herstellern setzen die Franzosen weiterhin auf eine Kartusche, die den Airbag nach dem Auslösen mit Stickstoff aufbläst. Dieses System ist seit Jahren bewährt und vereint einige Vorteile wie etwa das geringe Gewicht oder auch die zuverlässige und von elektrischen Komponenten unabhängige Funktionsweise.

Das Zwei-Kammer-System des Arva-Airbags mit seinen insgesamt 150 Litern Volumen bietet ein gewisse Redundanz, sollte eine der Kammern in der Lawine beschädigt werden. Durch den U-förmigen Schnitt schützt der Arva Reactor außerdem den Kopf und den Nacken vor mechanischen Verletzungen. Soweit zu den bekannten Vorteilen.

Das System ist um ein Viertel kürzer geworden. Das schafft Platz im Rucksack.

Weniger Gewicht, mehr Reserven

Für den Winter 2023/24 hat Arva sein Airbag-System überarbeitet und weiter verbessert. Die wichtigsten Neuheiten beim Arva Reactor 2.0:

  • Die Auslöse-Einheit mit der Kartusche ist um 25 Prozent kürzer geworden. Dadurch bleibt im Rucksack mehr Raum für Daunenjacke, Handschuhe & Co.
  • Schon die Vorgänger-Version war das leichteste Airbag-System auf dem Markt. Nun konnte Arva das Gewicht weiter reduzieren.
  • Circa 60 Prozent des Aufblase-Vorgangs finden statt, während der Verschüttete bereits in der Lawine ist. Deshalb hat Arva den Druck des Systems erhöht. So soll sichergestellt werden, dass sich die Airbags auch gegen den physischen Widerstand von Lawinenschnee voll entfalten.
  • Das erste Aufblasen des Airbags dauert nur drei Sekunden. Wichtig ist, dass das System danach den Druck hoch hält, damit die Airbags nicht durch den Lawinenschnee komprimiert werden. Aus diesem Grund hat Arva die sogenannte Aufblasreserve verdoppelt: Das System kann nun nach dem ersten Aufblasen 15 Sekunden lang nachfüllen.

Man sieht: Das Kartuschen-System bei Lawinen-Airbags hat noch lange nicht ausgedient. Vielmehr zeigt Arva mit dem Reactor 2.0, dass man Bewährtes immer noch besser machen kann.

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