Hydrapak: Neue Wasserflaschenserie aus echt altem Plastik

Echtes Recycling, falsches Recycling – viele Unternehmen täuschen sinnvolles und damit echtes Recycling nur vor. Wie das geht? Indem sie nur Plastikabfälle aus der eignen Produktion weiterverwerten. Gute Sache? Nein, denn um einen wirklich geschlossenen Wertstoffreislauf zu generieren, müssen Kunststoffabfälle der Endverbraucher, beispielsweise aus dem „Gelben Sack“ aufbereitet und wieder verarbeitet werden. Das ist mühsam, weil die Verpackungen mit unterschiedlichen Plastiksorten vermischt sind. Eine Aufbereitung zu einem hochwertigen Recyclat ist anspruchsvoller, als das überschüssige Plastik aus der eigenen Produktion zu verwenden. Eine schwammig formulierte Definition in der Gesetzgebung macht es zudem leicht, kosteneffizient zu arbeiten und dennoch ein Recyclingprodukt zu vermarkten.
Hydrapak schlägt hier mit seiner ersten nachhaltigen Outdoor-Wasserflaschenserie „RECON“ einen echten Recycling-Weg ein. Die kalifornischen Trinksystem-Spezialisten verarbeiten in jeder Flasche und Verschluss 50 Prozent aus recyceltem Material. Ein klarer Schritt und ein Beitrag für die Gesellschaft, den ökologischen Kreislauf weiter zu schließen. Der Entschluss der erst 2001 gegründeten Brand stand schnell fest und ist aus einer kollektiven Überzeugung heraus geboren worden: Großartige Ausrüstung für den Trail dürfen nur geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben!
Die perfekten Eigenschaften des jüngsten Mitglieds der Hydrapak-Trinksystem-Familie bleibt trotzt echtem Recycling unberührt. Die „RECON“ ist schlag-, schmutz- und geruchsneutral. Hier geht es zur neuen Hydrapak-Flaschenserie:
https://b2b.arnoldsports.de/cms/hydrapak/
Servicetipp: Immer mehr Konsumenten legen Wert auf Recycling, Nachhaltigkeit und einen geschlossenen Kreislauf. Interessant für das eine oder andere Verkaufsgespräch ist hier die Unterscheidung zwischen Post-Consumer- und Post-Industrial Recycling.
Post-Industrial-Recycling: Hier werden Plastikabfälle verwertet, die bei der industriellen Verarbeitung von Neuplastik anfallen. Das überschüssige, aber nach wie vor fabrikneue Material wird gesammelt, mit anderem Neuplastik vermengt und für den nächsten Produktionsgang genutzt. Dieses Vorgehen wird nicht als Umweltschutz, sondern als Pragmatismus in der Produktion gewertet.
Post-Consumer-Recycling: Hier werden Verpackungsabfälle verarbeitet, die vom Endverbraucher genutzt wurden und anschließend über den Gelben Sack oder den Pfandautomaten in den Recycling-Kreislauf gelangen. 60 Prozent aller Post-Consumer-Abfälle sind Verpackungsmüll. Die Wiederverwertung von Plastikabfall aus dem Gelben Sack ist aufwändig, da die Verpackungen mit anderen Plastiksorten vermischt sind. Das macht die Aufbereitung zu hochwertigem Recyclat anspruchsvoller.



